In eigener Sache: Unsere künftige Kommentar-Moderationspolicy

24. März 2016

In eigener Sache: Unsere künftige Kommentar-Moderationspolicy

Lange Zeit war dieser Blog, was Kommentare betrifft, ein relativ idyllischer Ort. Es gab insgesamt relativ wenig davon, und die meisten waren konstruktiv und von hoher juristischer Kompetenz geprägt. Es kam sogar, oh Wunder, gelegentlich vor, dass eine richtig spannende Diskussion zustande kam.

Mit dem Blog ist auch seine Reichweite gewachsen, und das Publikum umfasst längst nicht mehr nur die Fachkreise der am konstitutionalistischen Expertendiskurs professionell beteiligten Wissenschaftler_innen, sondern eine Menge Leute mehr, was ich uneingeschränkt toll finde. Einher geht damit aber leider auch, dass sich auch hier mittlerweile eine Zahl von Trollen tummelt, die ich nicht länger hinnehmen kann.

Dieser Blog wird von Leuten betrieben, denen daran gelegen ist, für den entstehenden europäischen Verfassungsraum eine mit wissenschaftlichem Expertenwissen hinterlegte Öffentlichkeit zu schaffen. Das ist es, was wir hier machen, dafür ist dieser Blog da.

Bisher habe ich Kommentare erst gelöscht, wenn sie rassistisch, sexistisch oder beleidigend waren. Künftig werde ich deutlich eher einschreiten. Gelöscht werden insbesondere

  • Off-Topic-Kommentare
  • Quasi-off-Topic-Kommentare nach dem Motto „Apropos Unrechtsstaat in Ungarn, in Deutschland ist alles viel schlimmer…“
  • Kommentare, deren argumentativer gegenüber ihrem emotionalem Gehalt in den Hintergrund tritt, vor allem solche ad personam.

Falls sich jetzt jemand aufregt und „Zensur!“ schreit:

« width=(c) xkcd, CC BY-NC 2.5

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