Calling Europe into Question: the British and the Greek referenda

On this day last year, Greeks woke up facing a referendum result that very few had expected. Almost a year later, on the 24th of June 2016, British and other Europeans woke up overwhelmingly surprised by the ‘Leave’ vote. Despite their significant differences, the Greek and the British referenda have some important things in common. Reading them together might have something to teach us about referenda on the EU—especially now that more people seem to be asking for one in their own country.

Gute und schlechte Gründe: zur Annullierung der Stichwahl in Österreich

Der österreichische Verfassungsgerichtshof hatte einen guten und einen schlechten Grund, die Stichwahl des Bundespräsidenten zu annullieren. Die vorzeitige Veröffentlichung der Wahlergebnisse war ein guter Grund. Die formelle Verletzung der Vorschriften zur Briefwahl dagegen wäre eher ein Anlass gewesen, seine Rechtsprechung zum Wahlrecht endlich zu korrigieren. Dass er das nicht getan hat, bringt das ganze System ohne Not in Misskredit.

Keine Ratifikation des CETA ohne den Deutschen Bundestag – so oder so …

EU-Kommissionspräsident Juncker will das umstrittene CETA-Freihandelsabkommen in alleiniger Kompetenz der EU behandeln lassen. Vor allem in Deutschland fürchten viele, dass CETA damit einer legitimationsstiftenden Kontrolle des Bundestages entzogen würde. Doch wie steht es tatsächlich um den Einfluss des Bundestages? Nach meinem Dafürhalten ergeben sich für CETA nicht nur im Falle der Behandlung als gemischtes Abkommen, sondern auch im Falle der Behandlung als Abkommen in alleiniger EU-Kompetenz entscheidende Einwirkungsmöglichkeit des Bundestages.

Populists chairing the European Commission and Parliament

No, the title of this post does not refer to a dystopia to come after the next European elections in 2019. It refers to the two presidents of today – Jean-Claude Juncker and Martin Schulz. Now why can they be seen as populists in some plausible way? In my view, this is because of the way in which they see politics and the role of the “people” in it.