It’s not about Bathroom Policies, it’s about Constitutional Principles

The United States Supreme Court is expected to soon deliver its judgment in the first transgender rights case before it. In the absence of federal laws protecting transgender persons from discrimination, the case revolves around the question whether the prohibition of discrimination ‘because of … sex’ transgender discrimination. The US Supreme Court appears to turn this into a question of political deliberation, bathroom policies and dress codes. The ECJ, on the other hand, instead of getting lost in policy discussions, has already in 1996 recognized the protection of transgender persons against discrimination based on the core constitutional principle of equality. The ECJ’s approach does in fact have a foothold under US case law and the US Supreme Court could seize the opportunity to bring transgender persons closer to enjoying the same rights as the general population.

State of Emergency Through the Back Door

One of the problems for Indonesia’s government when dealing with the coronavirus crisis was its non-transparent approach towards the public. Not least because of that, many people in Indonesia do not trust the government when it comes to handling the pandemic. The government’s attempt to declare the civilian emergency status which would have enabled it to control the flow of information has failed due to public opposition. A move by its police chief, however, is now trying to introduce emergency powers through the back door and in blatant disregard of a Constitutional Court ruling.

Zwei Schritte vor, einer zurück

Am 16. April um 18 Uhr sollte in Hamburg eine Versammlung unter dem Titel „Abstand statt Notstand – Verwaltungsrechtler*innen gegen eine faktische Aussetzung der Versammlungsfreiheit“ stattfinden. Zu ihrer Zulässigkeit erließen Verwaltungsgericht (VG) und Oberverwaltungsgericht (OVG) jeweils Beschlüsse im einstweiligen Rechtsschutz. Unterschiedlicher hätten sie nicht ausfallen können, beide aber sind (auf ihre Art) bemerkenswert.

Corona Constitutional #11: Zusammengesperrt durch die Seuche

Description: Im Strafvollzug sind Menschen auf engstem Raum zusammen eingesperrt. Viele Gefangene gehören zu Risikogruppen. Der Staat, der ihnen die Freiheit entzieht, muss sie schützen – das ist er ihren Grundrechten schuldig. Wie geht das? Wie kann er den Virus draußenhalten und trotzdem die Menschenwürde, das Recht auf Resozialisierung und das Recht auf Ehe und Familie der Insassen wahren? Wie kriegt man auf rechtsstaatliche Weise die Gefängnisse leer, wenn es gesundheitspolitisch nötig ist? Darüber spricht Max Steinbeis mit JAN FÄHRMANN von der Hochschule für Wirtschaft und Politik in Berlin.

Pandemie und Strafvollzug

Ein Ausbruch des Coronavirus hätte im Gefängnis schwerwiegende Folgen, weshalb unter anderem der Kontakt nach außen stark beschränkt wurde. Auch wenn all diese Einschränkungen dem Schutz der Gefangenen dienen, wirken sich diese für die Gefangenen und ihre Familien teilweise gravierend aus. Insbesondere ihre Rechte aus Art. 6 GG und das Recht auf Resozialisierung sind stark betroffen.

Corona­resistenz der Versammlungs­freiheit?

Endlich. Erstmals zu Corona-Zeiten hat das Bundesverfassungsgericht zugunsten der Versammlungsfreiheit entschieden. Erstmals hat es, seit durch die Ausgangsbeschränkungen „der massivste kollektive Grundrechtseingrifff in der Geschichte der Bundesrepublik“ ins Werk gesetzt wurde, ein Grundrecht gegenüber einer damit verbundenen Maßnahme zur Geltung gebracht.

Von Theorie und Praxis

Viel ist hier bereits zu lesen gewesen, zu den grundsätzlichen Fragen, welche die gegenwärtige Corona-Gesetzgebungs- und -Verordnungspraxis aufwirft. Den fundierten theoretischen Erwägungen der Kolleg*innen sind aber auch Beobachtungen aus der Praxis zu den mittelbaren Auswirkungen der gegenwärtigen Situation zur Seite zu stellen: Für das Asyl- und Flüchtlingsrecht stellt die derzeitige Situation eine ganz eigene Herausforderung dar.

Data crossing borders

The cross-border sharing of personal data to combat coronavirus raises questions under the EU General Data Protection Regulation 2016/679 (the GDPR) - two of which will be dealt with here. The first question is whether EU data protection law is flexible enough to allow the international sharing of personal data to fight the pandemic. Secondly, data protection law has traditionally been shaped by pivotal events in history (think of the effect that the reaction to the terrorist attacks of 11 September 2001 had on data protection law), and one can ask what implications the crisis will have on the future development of data transfer regulation.

Versammlungs­freiheit – auch in Krisenzeiten!

Die Bundesländer haben in den letzten Wochen durch ihre Verordnungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie auch weitreichende Beschränkungen der Versammlungsfreiheit (Art. 8 GG) erlassen. Die Versammlungsfreiheit ist als kollektive Meinungsfreiheit für die Demokratie essentiell, wie das Bundesverfassungsgericht seit Jahrzehnten immer wieder unterstreicht. Gerade in Krisenzeiten, in denen Regierungen, Verwaltungen und Sicherheitsbehörden weitreichende Möglichkeiten zu Grundrechtseingriffen haben, ist die Versammlungsfreiheit ein wichtiges demokratisches Korrektiv. Die derzeitigen Krisenregelungen und ihre praktische Anwendung durch Versammlungsbehörden und Polizei werden der Bedeutung der Versammlungsfreiheit für die Demokratie nicht gerecht.

How to protect the Vulnerable?

In the Corona crisis, balancing between containment measures and the protection of fundamental rights becomes even more pressing with respect to vulnerable groups, especially in view of proposals aiming at restricting curfews to high-risk populations. Over-emphasizing their need for protection bears the risk of disregarding their rights and autonomy and one-sidedly imposing paternalistic measures in order to urge a solution and alleviate economic consequences.